Was ist also das Böse genau?
Wie kommt es, dass Menschen Dinge tun, die eigentlich gegen ihr Gewissen sind? – und auch: Wie kommt es zu derart unterschiedlichen Einschätzungen, was als böse erachtet wird?
🕳️ Zugleich offenbart sich das Böse als Schatten unserer höchsten Werte. Wer Freiheit liebt, empfindet Kontrolle als Unterdrückung. Wer Gerechtigkeit schätzt, sieht Ungleichheit als moralisches Übel. Oft ist das Böse also keine bloße Abwesenheit des Guten, sondern dessen verzerrte Spiegelung.
🧠 Hinzu kommt, dass wir Meister der Selbsttäuschung sind. Um unser eigenes Handeln zu rechtfertigen, passen wir unser Denken an und vermeiden so unangenehme Wahrheiten. Kognitive Dissonanz zeigt: Nicht immer fehlt uns Moral – manchmal fehlt uns die Ehrlichkeit gegenüber uns selbst.
Auch die Biologie hat ihren Anteil.
Aggression, Dominanz, Ausschluss – sie hatten einst evolutive Vorteile, können in modernen Gesellschaften jedoch zerstörerisch wirken. Das „Böse“ ist damit nicht nur moralisch, sondern auch tief in uns verwurzelt – und fordert bewusste Steuerung.
🧘 In spirituellen Traditionen wird das Böse jedoch auch als Lehrer gesehen. Schmerz kann Mitgefühl gebären, Schuld kann Verantwortung lehren. Konfrontation mit dem Dunklen zwingt uns, Stellung zu beziehen – und macht es so zum Katalysator innerer Reifung.
Doch Vorsicht:
Wer das Böse nur im Außen verortet, übersieht oft die eigenen blinden Flecken. Die Geschichte ist reich an Beispielen, in denen Menschen im Namen des Guten Unheil brachten. Wahre Ethik beginnt dort, wo Selbstkritik möglich wird – und wo wir unsere eigene moralische Position hinterfragen.
🔥 Der Psychologe Philip Zimbardo sprach vom „Luzifer-Effekt“: Auch gute Menschen können unter bestimmten Bedingungen böse handeln. Soziale Rollen, Gruppendruck, Machtstrukturen oder unerfüllte Grundbedürfnisse können unser Gewissen übertönen. Das Böse ist nicht nur „da draußen“ – es ist in uns allen als Möglichkeit angelegt.
🌍 Zugleich zeigt der Blick in verschiedene Kulturen: Was hier als böse gilt, kann anderswo als notwendig oder sogar tugendhaft gelten. Moral ist kein universelles Gesetzbuch, sondern ein Spiegel kollektiver Erfahrungen und Werte – geprägt von Geschichte, Religion, Trauma und sozialen Normen.
Vielleicht liegt die tiefste Wahrheit darin:
Jeder Mensch trägt Licht und Schatten in sich. Die Frage ist nicht, ob wir dunkle Seiten haben, sondern wie bewusst wir mit ihnen umgehen. Wenn wir lernen, unsere Schatten zu integrieren statt sie zu verdrängen, entsteht Mitgefühl – für uns selbst, für andere, für die Vielschichtigkeit des Menschseins.
🪞 1. Schattenarbeit: Die dunklen Seiten integrieren
Ziel: Eigene verdrängte Anteile erkennen und annehmen.
Übung:
- Nimm dir regelmäßig Zeit für Selbstreflexion (z. B. durch Tagebuchschreiben).
- Frage dich: „Wann habe ich zuletzt etwas getan oder gedacht, das ich bei anderen verurteile?“
- Schreibe ehrlich auf, was dich daran stört – und was es über dich aussagt.
- Erkenne: Diese Anteile sind nicht „böse“, sondern Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse oder ungelöster Konflikte.
🧘 2. Achtsamkeit zwischen Reiz und Reaktion
Ziel: Den Raum zwischen Impuls und Handlung bewusst wahrnehmen (à la Viktor Frankl).
Übung:
- Praktiziere täglich 5–10 Minuten Atemmeditation.
- Wenn du im Alltag emotional reagierst (z. B. Wut, Frust), halte kurz inne.
- Frage dich: „Was fühle ich gerade wirklich? Was will ich vermeiden oder kontrollieren?“
- Trainiere, bewusst zu wählen – statt automatisch zu reagieren.
🎭 3. Perspektivwechsel: Das Böse verstehen lernen
Ziel: Empathie für die Beweggründe anderer entwickeln.
Übung:
- Wähle eine historische oder aktuelle Figur, die als „böse“ gilt.
- Versuche, ihre Lebensgeschichte, Prägungen und Ängste zu rekonstruieren.
- Schreibe einen inneren Monolog aus ihrer Sicht: „Ich handle so, weil …“
- Ziel ist nicht Rechtfertigung, sondern Verstehen – ohne moralische Bewertung.
🧠 4. Kognitive Dissonanz erforschen
Ziel: Eigene Selbsttäuschungen erkennen.
Übung:
- Notiere eine Entscheidung, die du getroffen hast, obwohl sie deinem Wertesystem widerspricht.
- Analysiere: Wie hast du sie dir schön geredet? Welche Narrative hast du benutzt?
- Frage dich: „Was hätte ich gebraucht, um ehrlich zu mir zu sein?“
- Wiederhole diese Übung regelmäßig – sie stärkt deine ethische Selbstverantwortung.
🔍 5. Moralische Relativität erforschen
Ziel: Die kulturelle Bedingtheit von Moral verstehen.
Übung:
- Wähle ein moralisches Thema (z. B. Todesstrafe, Lügen, Autorität).
- Recherchiere, wie verschiedene Kulturen oder Religionen damit umgehen.
- Frage dich: „Was sagt das über meine eigenen moralischen Prägungen aus?“
- Ziel ist nicht Beliebigkeit, sondern Demut vor der Vielfalt menschlicher Ethik.
🌿 Wie wir dich auf deinem Weg unterstützen
In Momenten, in denen du dich nicht selbst hinterfragst oder gegen deine eigenen Erkenntnisse und Werte lebst, solltest du dir die dahinter liegenden Ursachen anschauen. Oft sind es alte Glaubensmuster, die dich gegen dich handeln lassen. Doch du bist die wichtigste Person in deinem Leben. Wir helfen dir, so zu sein, wie du sein kannst.
Wir begleiten dich dabei, innere Muster zu erkennen und neue, wertschätzende Impulse zu setzen. Gemeinsam spüren wir auf, warum du dich zu wenig wertschätzt. Oder weshalb du deinen Glauben an dich selbst so gering hältst.
👣 Der Blick auf deinen inneren Boykotteur eröffnet dir neue Perspektiven.
Der Prozess, alte Programme umzuschreiben und neue Wege zu gehen, ist nicht nur spannend – er führt dich zu mehr Freiheit, Vitalität und Selbstverbundenheit.
Es ist eine Reise zurück zu dir selbst. Und wir begleiten dich gern dabei.
Mit Grüßen der neuen Energie
Stephanie Merges-Wimmer
Fortsetzung folgt
- Wie nähre ich „das Böse“?
- Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem „Gesetz der Resonanz“ und „dem Bösen“?
- Wie unterstütze ich „das Gute“ in meinem Leben?
Wenn dich die Zusammenhänge interessieren, tragen dich zu meinen Praxis-News ein und wir werden dich rechtzeitig zum Weiterlesen informieren.
Vielen Dank für dein Interesse.
Die Energie der 1 zeigt:
- Ein Zyklus endet.
- Ein neuer beginnt.
- Der Übergang erfordert Mut (Sanftmut, Demut, Großmut), Ehrlichkeit, Sozialkompetenz und Verantwortung.
- Die Chance liegt in der Entfaltung, der Transformation des Kleinen in etwas Größeres, in der Loslösung von überholten Bindungen. in der Realisierung von Frieden.
2026 ist weniger ein sanftes Erwachen – es ist ein Durchbruch, der entsteht, wenn man aufhört auszuweichen.
🌞 Numerologie: Das Sonnenjahr – die Kraft der 1
Die Zahl 1 symbolisiert:
- Neubeginn
- Selbstbestimmung
- Willenskraft
- Führungsenergie
- Selbstliebe und Selbstvertrauen
- Klarheit und Bewusstsein
- den Weg des eigenen inneren Lichts
- Die Sonne ruft dich dazu auf, authentisch zu leuchten, nicht länger im Schatten deiner Zweifel zu wandern und endlich sichtbar zu werden.
- Dieser Prozess beginnt nicht mit Euphorie – er beginnt mit radikaler Ehrlichkeit dir selbst gegenüber.
Die Herausforderung der 1
Die 1 führt dich an den Punkt, an dem du erkennst, wo du dich selbst klein gemacht, gezögert oder versteckt hast.
Sie löst Ausreden auf und fordert dich auf, Verantwortung zu übernehmen.
Die 1 steht für die Möglichkeit der Korrektur bisheriger Mißverständnisse und der schöpferischen Gestaltung des Gewollten.
Sie fragt dich:
- Wofür stehst du wirklich?
- Welche Richtung willst du einschlagen – nicht irgendwann, sondern jetzt?
- Welche Muster blockieren deine Kraft?
Die unterstützende Kraft der 0
Die 0 der 10 ist das Symbol der Zukunft – ein Kreis ohne Anfang und Ende.
Sie erinnert daran, dass Stillstand eine Illusion ist. Alles ist Wandel.
Sie öffnet das Feld für Transformation und lädt dich ein, das Alte in etwas Größeres zu verwandeln.
Die 0 oder 10 enthält die Chance altes Wissen bewusst in Erkenntnis zu wandeln, die dem großen Ganzen dient.
Transformation bedeutet Erkenntnis
Transformation ist mehr als ein bloßer Wechsel, es ist ein Prozess hin zu etwas Größerem.
Sie ist ein inneres Erwachen, ein Weg ins Licht, auf dem Druck und Möglichkeit, Vergangenheit und Zukunft, Tor und Freiheit miteinander verschmelzen.
Sie führt dich tiefer in dein eigenes Potenzial.
Chinesisches Horoskop 2026 –
Das Jahr des Feuer-Pferdes
Im Februar beginnt das Jahr des Feuer-Pferdes – eine Energie, die sich perfekt mit der 1 ergänzt.
🐎 Eigenschaften des Pferdes:
- Geschwindigkeit & Dynamik
- Freiheit & Unabhängigkeit
- Mut & Durchsetzungskraft
- Optimismus & Lebensfreude
„马到成功" (Mǎ dào chéng gōng) – „Erfolg kommt mit dem Pferd“ – beschreibt die Essenz dieses Jahres.
🔥 Die Wirkung des Feuers:
- Leidenschaft & Charisma
- Führungsstärke & Entschlossenheit
- Kreativität & Innovation
- Intensität – doch auch Ungeduld
- Menschen, die im Jahr des Feuer-Pferdes geboren sind, gelten als inspirierend, unabhängig und kraftvoll – aber auch impulsiv und stur.
Diese Energie prägt 2026: Bewegung, Veränderung, Chancen. - Doch es geht nicht darum, blind loszustürmen.
Es geht darum, bewusst und kraftvoll neu zu starten, nachdem du erkannt hast, was dich zurückhält.

