Steh zu dir! Lebe, wer du wirklich bist!

Nutze Deine Potenziale!

 

All das sind Aussagen, die wir hören und die uns zum Einlösen dieser Geschenke auffordern. Doch was fangen wir damit an?

 

Wir sind mehr als dieser Körper!

 

Wir haben die Möglichkeiten uns zu entfalten, die über das Denken und das Erlernte hinausgehen. Das Medium hierfür ist unser Bewusstsein. Via Bewusstsein gelangen wir in den Bereich des uns Möglichen; in den Bereich der Erfahrungen genauso, wie in den des Ungedachten, also der künftigen Realität.

Es ist richtig, wir leben in der Zeit, der Abfolge der Zeit. Das ist unsere normale Dimension. Doch es gibt eben noch andere und diese stehen uns auch zur Verfügung.

Hierüber möchte ich ein wenig reflektieren.

 

Beginnen möchte ich mit ein paar essentiellen Hintergründen…

 

Wir sprechen schon seit S. Freud von unserer Psyche, seit C.G. Jung viel über unbewusste Prozesse, kennen seit R. Assagioli auch Zusammenhänge zwischen dem Ich (meine Benennung kleines Ich), dem bewussten und unbewussten Ich und dem höheren Selbst. Wir wissen, dass wir viele innere Anteile (Teilpersönlichkeiten) haben, denen wir mehr oder weniger Macht geben können. Wir haben auch schon viel über die Quantenenergie gehört. Doch wer hat die Zusammenhänge auch wirklich verstanden und wendet sie an?

 

Jedes Individuum und jedes lebende Wesen interpretiert die Welt auf seine Art,

 

entwickelt eine spezielle innere Zellspannung und ein eigenes, lokalisiertes Feld, das wiederum jeweils mit seinem Umfeld in Verbindung steht. Jede Zelle, jedes Organ hat demgemäß sein spezifisches Schwingungsmuster, wie auch jede Erkrankung. Durch die Einbeziehung des Bewusstseins ist es möglich, sowohl auf diese innere Zellspannung einzuwirken, als auch aus dem Feld Hintergrundinformationen der Verursachung des Zustandes zu erhalten.

Ich habe neben meiner Heilpraktiker-Ausbildung auch eine 5jährige Ausbildung bei den englischen Heilern durchlaufen. Es hat sich mir dadurch eine ganz neue Welt eröffnet, die ich staunend entdeckte und in der ich mich von Anfang an wohl und Zuhause fühlte. Ich begriff, dass es eine geistige Welt gibt, die sehr real ist, die helfen kann und will und die wir via Bewusstsein erreichen können.

Und dann änderte sich die Situation in unserer Welt.

Wir wurden und werden hart konfrontiert. Uns Menschen wurde sehr deutlich klar, dass wir eine Eigenverantwortung haben. Dass wir für das Geschehen in unserem Leben Verantwortung übernehmen müssen. Dass unser Denken bereits Auswirkungen auf unseren Körper hat. Vielen von uns war das zwar schon lange klar, doch nur wenige haben danach gehandelt. Unsere Welt hat unser kleines Ich gehätschelt und dabei klein gehalten. Es ging uns doch gut. Deshalb macht uns auch jede Veränderung Angst.

Die Welt liegt in unseren Händen!

Wir tragen immer die Verantwortung: für unser Handeln genauso wie für unser Nicht-Handeln.

Noch immer behandeln wir Symptome.

 

Stellen wir doch klar: Symptome sind Signale, Botschaften unseres Körpers oder unserer Seele. Sie sind keine Krankheiten. Die Botschaft lautet, dass wir in irgendeiner Form gegen uns und unser höchstes Prinzip verstoßen. Es gilt also innzuhalten und das Symptom zu hinterfragen. Wovor habe ich wirklich Angst? Weshalb bin ich sauer? Wieso habe ich gerade diese Beschwerden? Was braucht meine Seele, mein Herz oder mein Geist an Nahrung, Bewusstseinswandel?

In Zeiten wie in den von uns geschaffenen, in denen es kaum noch möglich ist gesunde Nahrung zu erhalten, wo Oberflächlichkeiten Hauptsachen sind und Begriffe wie Würde, Wertschätzung, Liebe recht wenig Bedeutung zugemessen werden, ist es für viele von uns schwierig, wieder an dem Wesentlichen in uns anzudocken.

 

Wenn wir ein Teil des Ganzen sind,

 

sind wir auch die, die Chemie in unsere Nahrung bringen, die Meere vermüllen, so dass die dort lebenden Tiere verenden, auch die, die Menschen verhungern und verdursten lassen, auch die, die andere geringschätzen – und damit uns selbst. Und ich denke, wir sind auch die, die sich liebevoll um andere kümmern, die selbstlos helfen, die ein Lächeln schenken oder Mut machen.

 

Das Geschenk ist eine natürliche Gabe,

 

zu der wir alle mehr oder weniger Zugang haben. Wenn wir die Grenzen unseres Verstandes erweitern und unser Bewusstsein nutzen, um zum Kern der Dinge, zum Wesen einer Krankheit, zur Antwort auf eine Frage zu kommen, dann ist es uns möglich, mit den Fähigkeiten unserer Geist-Seele umgehen zu lernen. Wir sollten uns gestatten mehr zu sein, als wir denken.

Im nächsten Artikel zeige ich einen weiteren Aspekt auf.

Stephanie Merges-Wimmer

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