Ein Paradoxon?
Schneller durch Entschleunigung? Auf den ersten Blick vielleicht. Auf den zweiten Blick vielleicht aber auch nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn es um komplexe Entscheidungen geht, die mit unseren bisherigen Erfahrungen und unseren aktuellen Kompetenzen nicht spontan erfolgen können.
Dann hilft ein „Schritt zurück“
Psychologisch: Wir tun gut daran, zu dissoziieren, uns auf die Meta-Ebene zu begeben, loszulassen. Dann können wir unser kreatives Potenzial aktivieren beziehungsweise „es“ geschieht dann ganz unwillkürlich. Der Wille, der uns antreibt, nun endlich „zu Potte zukommen“, ist zur „schnellen“ Entscheidungsfindung, die auch eine hohe Qualität beansprucht, kontraproduktiv. Also: Entschleunigung – Loslassen, das Thema beobachten und warten…warten auf die innewohnende Intuition und Weisheit.
Entschleunigung – ganz schön anspruchsvoll für Manager-Innen, Führungskräfte und Unternehmer-Innen
deren Tagesablauf fast schon minutiös durchgetaktet ist, die gewohnt sind, schnell zu entscheiden, die ihre Umwelt entsprechend „auf Trapp halten“ und „antreiben“, die oft gar nicht mehr wissen, wie es sich anfühlt, entspannt zu sein oder die sich für „Entschleunigung“ eine Auszeit nehmen, sei es in der Stille eines Klosters oder Retreats. Um dann wieder zurückgekehrt in den Manager-Alltag loszulegen, manchmal schneller als vorher, ist man doch wieder „aufgetankt“. Dies jedoch ist -im Sinne Paul Watzlawicks- eine Lösung 1. Ordnung. Der Rahmen bleibt wie er ist und hier ist Schnelligkeit um der Schnelligkeit oder wegen vermeintlicher Sachzwänge eine Problemverschlimmerung bzw. wird die Umsetzung von Entscheidungen insgesamt langsamer, da vieles nicht wirklich bedacht, vieles nicht zu Ende gedacht und die relevanten Businesspartner nicht gehört wurden.
Eine schnellere Umsetzungsgeschwindigkeit,
die auch noch höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird, wird nur dann gewährleistet, wenn der Rahmen verändert wird (Lösung 2. Ordnung). Also im Rahmen der Entscheidungsfindung Zeit nehmen für Reflexionen und „Ausflüge“ nach innen, kontemplativ das innere Wissen und die innewohnende Kreativität „anzapfen“. Zeit nehmen für sich Gewissheit verschaffen, dass die an der Umsetzung der Entscheidung beteiligten Partner das Thema nicht nur verstanden haben, sondern es mit Leidenschaft treiben werden. Zeit nehmen für Strategien für den „Worst-Case“, um im Falle des Falles wenigstens mental vorbereitet zu sein. In diesem Sinne: viel Freude und Erfolg beim „Entschleunigen“.
Ihr Hans Peter Wimmer & Thomas Schulte
Salutogenese – Epigenetik – Longevity
Was verbindet Salutogenese, Epigenetik und Longevity? Entdecke gemeinsame Prinzipien und neue Möglichkeiten, Deine Gesundheit bewusst mitzugestalten.
Longevity – ein gestaltbarer Prozess der Vitalität
Longevity bedeutet weit mehr, als ein hohes Lebensalter zu erreichen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir möglichst lange gesund, vital und geistig klar bleiben können. Ernährung, Bewegung, erholsamer Schlaf, soziale Verbundenheit und unsere innere Haltung beeinflussen den biologischen Alterungsprozess stärker, als wir häufig vermuten. Der Beitrag zeigt, wie wir unsere Gesundheitsspanne bewusst gestalten und unsere Jahre nicht nur zählen, sondern mit Lebensqualität füllen können.
Epigenetik – Wie du heute beginnst, dein biologisches Alter neu zu schreiben
Die Epigenetik zeigt: Deine Gene sind nicht dein Schicksal. Erfahre, wie Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stressregulation dein biologisches Alter und deine Gesundheit beeinflussen können.



