Meditation im Alltag…

 

 

Wir alle sehnen uns nach einer Kraftquelle,

die wir nutzen können, wenn wieder einmal die Welt über uns einzustürzen droht. Die tägliche Erwartungshaltung unseres Umfelds an uns ist enorm und wir wollen/ müssen unser Bestes geben. Doch auf Dauer immer nur zu geben, braucht unsere Energiereserven auf. Wir reagieren gereizt, die Tätigkeiten gehen schwerlich von der Hand, wir fühlen uns blockiert und von kreativen und innovativen Lösungen kann keine Rede mehr sein. Wer, wenn nicht wir, sollte hier die Reißleine ziehen?

 

Wir können beginnen uns selbst mehr wertzuschätzen

und nach einer Kraftquelle suchen, die uns wieder ins Gleichgewicht zurückbringt. Aus innerer Ruhe und Kraft heraus können wir uns dann wieder neu orientieren. Das sollten wir uns selbst wert sein!

 

Meditation kann uns hilfreich unterstützen.

Sie dient uns zur Zentrierung. Eine kurze tägliche meditative Auszeit füllt unsere inneren Kraftreserven auf und begleitet uns sicher durch den Tag. Praktizieren wir das nur ab und zu, kann sich die Fähigkeit der inneren Sammlung wenig ausbilden. Meditation will gelebt werden. Sie sollte zum Ritual werden, genauso wie Zähneputzen, gesunde Ernährung oder spazieren gehen in der Natur. Meditieren heißt ja auch „üben“.

 

Was hält uns davon ab?

Wir sind es nicht gewöhnt, nichts zu tun und einfach nur rumzusitzen. Meditation ist nicht sichtbar, beweisbar und die ach so subtile Wirkung wird schnell wegrationalisiert. Zu schnell geht dieser feine und leichte Effekt unter.

Und dann gibt es da von außen und innen kommende Argumente, wie: „Das bildest du dir nur ein“, „Dafür habe ich heute keine Zeit“ – „Was willst Du denn damit?“, „Bist Du jetzt vollkommen abgehoben?“ „Wenn du dafür Zeit hast, kannst Du dieses oder jenes auch noch machen.“

 

 

Was bewirken diese Aussagen?

Verglichen mit einem zarten Pflänzchen, das gerade das Licht der Welt erblickt hat, lässt es allzu schnell den Kopf hängen. Gegenwind von allen Seiten, verträgt unser Sprössling noch nicht. Dafür benötigt es starke, innere Wurzeln, die erst wachsen müssen. Und das verlangt Übung und vielleicht die eine oder andere Unterstützung von Außen. Meditationsgruppen, Freunde mit Meditationserfahrung können solchen Halt bieten.

Wieder zu sich zu kommen kostet nichts – nur etwas Zeit. Und die ist offensichtlich rar.

 

 

Hier 5 Tipps, die du bei deiner praktischen Umsetzung einsetzen kannst

  •  Öffne deinen Terminkalender und trage dir einen festen täglichen Meditationstermin ein. Prüfe, ob er über einen Zeitraum von einem Monat durchführbar ist. Danach bist du routiniert und dann lassen sich kleinere Terminverschiebungen leichter verschmerzen.
  • 10 Minuten Zeit sind für den Anfang völlig ausreichend. Viel wichtiger ist es regelmäßig zu meditieren. Der Zeitaufwand bleibt überschaubar und du genießt deine innere Ruhe.
  • Schaffe dir ein kleines eigenes Refugium. Du kannst es auch nach deinen Vorstellungen gestalten, mit einer schönen Kerze, einem guten Duft usw. Sei kreativ. Steht dir kein eigener Raum zur Verfügung kannst du z. B. auch durch einen Paravent einen Raum teilen. Wichtig ist: du sollst dich geborgen, beschützt und wohl fühlen.
  • Stecke das Telefon aus. Schalte dein Handy auf lautlos. Bitte deine Kinder für diese Zeit um Ruhe. Sie werden merken und verstehen, warum. Gestatte dir ruhig diesen kleinen Luxus und sei etwas egoistisch.
  • Zünde dir eine Kerze an. Der Schein des Lichts wird dich begleiten. Er wird dich beschützen und zu deiner inneren Kraftquelle führen.

 

  

Als zusätzlichen Tipp kannst du

nachstehendes Gedicht von dir, wie eine Affirmation, als Sprachaufnahme aufnehmen und wiederholt laufen lassen. Die Worte dringen auf diese Weise in dein Unterbewusstsein ein und begleiten dich nachhaltig. Diese sollen dich liebevoll begleiten:

 

 

Erkenne, dass du göttlich bist.
Erkenne, dass du frei bist.
Lass los!

Folge dem Licht in dir.
Vertraue dem Licht in dir.
Geh!

Folge dem Ruf des Windes.
Folge dem Duft der Blumen.
Erschaue den Regenbogen.
Glaube daran, dass du seine Spitze erreichen kannst.
Geh auf ihn zu.

In dir ist eine Stimme, die dir den Weg weist.
Glaube an dich und durchschreite das Tor.
Eine breite, lichte Straße liegt vor dir.
Weit spannt sie sich über das Land, über die Welt.
Geh.

Die Straße des Regenbogens ist der Weg zu dir.
Geh hinauf, geh zum Licht.
Wage es! Mach dich frei.

Fühle, dass alles Schwere hinter dir bleibt,
wie dein Körper und dein Geist frei werden.
Entscheide dich! Geh!

Bis auf den höchsten Punkt.
Stell dich ins Licht.
Sei Licht!

Fühle es.

Und nun folge dem Weg der Sterne.
Mach dich frei von der Erde.
Erkenne dich als Stern unter Sternen
und geh den Weg des Lichts.

Von Stephanie Merges-Wimmer
Auszug aus dem Buch „Du bist mehr, als Du denkst“

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„Zeit für mich“ – heißt auf unterschiedliche Art und Weise, die eigenen Bedürfnisse der Ruhe, des Friedens sich wieder zu gestatten und mit gelassenem Blick das Leben zu gestalten. Für sich neue und attraktivere Optionen zu entwerfen und gleichzeitig Vergangenes friedvoll abzuschließen.

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